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Mieterstrom mit KWK als Schlüssel zur Wärmewende

Aufgrund der Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz kommt der dezentralen Kraft-Wärme-Kopplung mit kleinen und mittelgroßen Blockheizkraftwerken (BHKW) bereits heute schon eine besondere Bedeutung zu.

Die Wärmeerzeugung in Gebäuden macht etwa 36 % des gesamten Endenergiebedarfs in Deutschland aus. Das Gesamtbild ist aber sehr unterschiedlich: Während Neubauten dank zunehmender gesetzlicher Anforderungen heute vergleichsweise wenig Energie verbrauchen, weist der vorhandene Gebäudebestand nach wie vor ein sehr hohes Einsparpotenzial auf.

Obwohl BHKW mit vergleichsweise höheren Investitionskosten verbunden sind, hat sich Mieterstrom (Eigenstromvermarktung) mit Kraft-Wärme-Kopplung wegen ihrer Wirtschaftlichkeit bewährt. Die Mieterversorgung ist für den Betreiber der Anlage lukrativer als eine Einspeisung und die Bewohner profitieren gleichzeitig von energieeffizientem Strom wie auch klimafreundlicher Wärme, die für Heizung und Warmwasserbereitung genutzt wird. Nicht überraschend also, dass – entsprechend dem Ziel der Bundesregierung – der Anteil von KWK-Strom an der Gesamtstromerzeugung Deutschlands bis zum Jahr 2020 auf 25 % erhöht werden soll.

Angesichts dieser Tatsache hat die ASUE (Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V.) die Leitfäden zur Realisierung von Mieterstrom mit BHKW in einer Broschüre zugammengefasst. Die Publikation zeigt alle nötigen Schritte zur richtigen Planung und Ausführung von Mieterstrommodellen und ist auf der Webseite der ASUE erhältlich:

Hier geht es zur Broschüre →

Auch energiekonzept durfte einen Beitrag zur Broschüre leisten und konnte ein Mieterstromprojekt als Beispiel beisteuern. So taucht unser gemeinsames Projekt mit Discovergy in Kehl ebenfalls in der Broschüre auf.

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